Milien entfernen lassen in Hamburg
Milien lassen sich nicht ausdrücken. Sie liegen unter einer geschlossenen Hautschicht und müssen eröffnet werden – sonst passiert nichts außer Reizung.
Was Milien sind
Milien sind winzige Zysten, in denen Hornmaterial eingeschlossen ist. Anders als ein Mitesser haben sie keinen Ausgang zur Oberfläche – deshalb erscheinen sie als weißliche, feste Knötchen von ein bis zwei Millimetern, meist um die Augen, an den Schläfen und auf den Wangenknochen.
Sie sind harmlos, verschwinden aber selten von allein. Manche bleiben jahrelang unverändert.
Warum sie entstehen
Primäre Milien entstehen ohne erkennbaren Anlass, häufig bei Menschen mit eher trockener, feiner Haut. Sekundäre entstehen nach einer Schädigung: nach Verbrennungen, nach starker Sonneneinstrahlung, nach Blasenbildung oder nach einer Behandlung, die die Haut verletzt hat.
Begünstigend wirken sehr reichhaltige Augenpflegen, die die feine Haut dort abdichten, und eine verlangsamte Abschuppung.
Warum Ausdrücken nicht funktioniert
Über einer Milie liegt eine geschlossene Hornschicht. Druck von außen erreicht den Inhalt nicht, er verschiebt ihn nur ins umliegende Gewebe. Was bleibt, ist eine gereizte, gerötete Stelle – die Milie selbst ist noch da.
Besonders im Augenbereich ist eigenes Herumdrücken riskant, weil die Haut dort sehr dünn ist und leicht Blutergüsse und Narben entstehen.
Wie Milien fachgerecht entfernt werden
Die Haut wird gereinigt und desinfiziert, danach wird die Zyste mit einer sterilen Einmallanzette an der Oberfläche eröffnet und der Inhalt mit leichtem Druck gelöst. Das dauert pro Milie wenige Sekunden und ist kaum spürbar.
Anschließend wird desinfiziert und beruhigt. Sichtbar bleibt für ein bis zwei Tage ein kleiner roter Punkt, danach ist die Stelle verschlossen. Mehrere Milien werden in einer Sitzung behandelt, sehr viele auf zwei Termine verteilt.
Wie man neuen vorbeugt
Regelmäßige, milde Abtragung hält die Hornschicht dünn genug, dass sich nichts einschließt – Enzympeelings und milde Säuren sind dafür geeignet, auch im Augenbereich mit entsprechender Vorsicht. Leichtere Texturen in der Augenpflege helfen zusätzlich.
Behandelt wird im Studio am Eppendorfer Weg in Hamburg-Hoheluft, unter Lupenlicht und mit sterilem Einmalmaterial.
Kann man Milien selbst entfernen?
Nein. Milien haben keinen Ausgang zur Oberfläche; Druck verschiebt den Inhalt nur ins Gewebe. Im Augenbereich drohen dabei Blutergüsse und Narben. Sie müssen mit einer sterilen Lanzette eröffnet werden.
Tut die Entfernung weh?
Kaum. Der Einstich an der Oberfläche ist mit einem sehr feinen Piksen vergleichbar und dauert Sekunden. Betäubung ist in der Regel nicht nötig.
Kommen Milien nach der Entfernung wieder?
Die entfernte Milie kommt nicht zurück. Neue können an anderer Stelle entstehen, besonders wenn die Veranlagung besteht. Regelmäßige milde Abtragung senkt die Wahrscheinlichkeit deutlich.
Wie viele Milien lassen sich in einer Sitzung entfernen?
Mehrere ohne Weiteres. Bei sehr vielen wird auf zwei Termine verteilt, damit die Haut nicht auf einer größeren Fläche gleichzeitig gereizt ist.
Sind Milien dasselbe wie Mitesser?
Nein. Ein Mitesser sitzt in einer offenen Pore und ist durch Oxidation dunkel; eine Milie liegt unter geschlossener Haut und ist weiß. Deshalb funktioniert die Behandlung völlig unterschiedlich.
Was hilft gegen Milien um die Augen?
Dort ist die Haut besonders dünn, entsprechend vorsichtig wird gearbeitet. Vorbeugend helfen leichtere Augenpflegen und milde Abtragung. Eigene Versuche sind gerade in diesem Bereich keine gute Idee.
Was in Ihrem Fall möglich ist
Milien lassen sich meist in einem einzigen Termin entfernen. Vorher sehen wir uns an, ob es tatsächlich Milien sind.